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Dieser Reiseführer durch die europäische Fußballkultur richtet sich an altgediente Fans und neue Anhängerinnen. Er erklärt, was die Euro 1996 mit dem Brexit zu tun haben könnte, warum das christliche Kreuz im Wappen von Real Madrid zum Problem wird, inwiefern der Fußball schon heute ein „Zukunftslabor“ für unsere Gesellschaft ist – und wieso ganz Finnland hofft, die Euro ohne Selkäsauna – einen Saunagang – zu überstehen.

Zum ersten Mal findet eine Euro in gleich elf Ländern statt. Autorinnen und Autoren aus ebenso vielen Ländern erklären uns Europa durch den Fußball. Und vielleicht sogar den Fußball durch Europa.

Heimspiele Buch

Über das Buch

Sicher ist eine Europameisterschaft, die in ihrem Namen nicht die Zahl des Jahres trägt, in dem sie ausgetragen wird, kein gewöhnliches Turnier: Europameisterschaft 2020, ausgetragen 2021 – ein Turnier als Zeitmaschine. Dabei wäre es auch ohne die Pandemie ein besonderer Wettbewerb geworden, schließlich wird er zum ersten Mal in ganz Europa ausgetragen – und mit dem Spielort Baku sogar in Asien. Nun aber soll die Euro nach rund anderthalb Jahren leerer Stadien nicht weniger als die Wiedergeburt des Fußballs als Zuschauersport werden.

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Möglicherweise ist der Fußball mehr als der viel zitierte Spiegel der Gesellschaft, vielleicht gar ein „Zukunftslabor“, wie uns der Philosoph Wolfram Eilenberger in einem Interview darlegt. Ob das für Europa nun eine gute Nachricht ist, sei allerdings dahingestellt. Schließlich beschreibt Eilenberger etwa den Videobeweis als „Überwachungsfantasie“. Und gerade beim Fußball werden ja Fantasien und Träume wahr, hin und wieder auch die falschen. Trotzdem bleibt der Fußball ein Spiel, das immer wieder Geschichten liefert, wie uns der Londoner Autor David Winner in seinem Essay erklärt. So liefert auch diese Euro schon im Vorfeld frische Erzählungen. Allein Nordmazedonien und Finnland, die beide zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft antreten, schlagen neue Kapitel auf. Natürlich machen die großen Themen der Gegenwart aber weder vor dem Fußball noch der Euro halt. Der geistige Vater des Turniers, der ehemalige Uefa-Präsident Michel Platini, dem wir einen Text widmen, hat 2012 noch behauptet, dass die vielen verschiedenen Spielorte kein Problem darstellen würden, es gebe schließlich Billigflieger. Heutzutage würden wohl weder Funktionäre noch Politikerinnen die Umweltbelastung so nonchalant weglächeln. Wie der Fußball versucht, ökologischer zu werden, erfahren wir von Nicole Selmer und am Beispiel einer Jugendmannschaft aus den Niederlanden.

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„Heimspiele“ wird herausgegeben von der DFB-Kulturstiftung, die bundesweit Fussballprojekte in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Völkerverständigung umsetzt. Zum zweiten Mal nach der EURO 16 in Frankreich und der WM in Russland bietet sie damit eine hintergründige Reiselektüre durch die europäische Fußballkultur für alle Fußballfreunde mit Interesse über die Spielfeldgrenzen hinaus.

Der Reiseführer wurde konzipiert und redaktionell umgesetzt vom Journalisten-Netzwerk n-ost. Er entstand in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, hat 144 Seiten und erscheint in einer Auflage von 10.000 Stück auf Deutsch und 3000 auf Englisch.

Redaktion: Nik Afanasjew (Deutsch) Jacob Sweetman (Englisch), Design: Philipp Blombach, Bildredaktion: Stefan Günther, Illustrationen: Paul Waak

 

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